Auf dieser Seite stellen wir Ihnen aktuelle Informationen zu wichtigen Themen der Vereinsarbeit vor. Außerdem informieren wir Sie hier kurz und knapp über die wichtigsten neuen Dokumente aus der WLSB-Infothek sowie Änderungen an besthenden Informationsblättern.

 

Erhöhung des Mindestlohns

Von Januar 2020 an müssen Beschäftigte mindestens 9,35 Euro brutto je Arbeitsstunde erhalten, bisher waren es 9,19 Euro. Was heißt das für die Sportvereine? Gerade bei Minijobbern hat die Erhöhung zwar keine finanzielle Auswirkung, dafür aber Folgen für die Arbeitszeit. Denn die Grenze von 450 Euro bleibt bestehen. Bisher bedeutete das, dass ein geringfügig Beschäftigter knapp 49 Stunden für diesen Betrag arbeiten durfte, von Januar an sind es noch rund 48 Stunden.

Rechenbeispiel:

alt: 450 Euro : 9,19 Euro je Zeitstunde = 48,97 Stunden

neu: 450 Euro : 9,35 Euro je Zeitstunde = 48,13 Stunden

Weiterhin bestehen bleiben die Aufzeichnungspflichten für Minijobs. Danach müssen mindestens Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit dokumentiert werden. Diese Dokumente sollten mindestens sechs Jahre aufbewahrt werden, um im Fall einer Lohnsteuerprüfung vorgelegt werden zu können.


Künstlersozialabgabe bleibt auch für 2020 bei 4,2 %

Organisationen, die selbstständige Künstler oder Publizisten engagieren, müssen dafür eine sogenannte Künstlersozialabgabe entrichten. Das kann beispielsweise ein Musiker oder Fotograf für sein Sommerfest sein. Diese Abgabe bleibt auch 2020 stabil bei 4,2 %. (siehe Infoblatt).

In einigen Fällen sind Vereine gebührenbefreit. Alle wichtigen Informationen zu Künstlersozialabgabe finden Sie im Infoblatt der Deutschen Rentenversicherung sowie auf folgenden Websites.

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Zur Deutschen Rentenversicherung | Zur Künstlersozialkasse


Verlängerte Verzichtsregelung bei Aufwandsspenden

Das Bundesfinanzministerium hat die Frist für die Verzichterklärung bei Aufwandsspenden für regelmäßige Tätigkeiten verlängert. Bisher musste zum Beispiel für eine Trainertätigkeit alle drei Monate der Verzicht erklärt werden. Nun muss der Verzicht nur noch innerhalb eines Jahres erfolgen. Als regelmäßig wird eine Tätigkeit definiert, die gewöhnlich monatlich ausgeführt wird. Für einmalige Tätigkeiten gilt weiterhin die Frist von drei Monaten. Weitere Infos in der Infothek.

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Weitere aktuelle Infos finden Sie in der WLSB-Infothek.

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