Von Januar 2020 an müssen Beschäftigte mindestens 9,35 Euro brutto je Arbeitsstunde erhalten, bisher waren es 9,19 Euro. Was heißt das für die Sportvereine? Gerade bei Minijobbern hat die Erhöhung zwar keine finanzielle Auswirkung, dafür aber Folgen für die Arbeitszeit. Denn die Grenze von 450 Euro bleibt bestehen. Bisher bedeutete das, dass ein geringfügig Beschäftigter knapp 49 Stunden für diesen Betrag arbeiten durfte, von Januar an sind es noch rund 48 Stunden.

Rechenbeispiel:

alt: 450 Euro : 9,19 Euro je Zeitstunde = 48,97 Stunden

neu: 450 Euro : 9,35 Euro je Zeitstunde = 48,13 Stunden

Weiterhin bestehen bleiben die Aufzeichnungspflichten für Minijobs. Danach müssen mindestens Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit dokumentiert werden. Diese Dokumente sollten mindestens sechs Jahre aufbewahrt werden, um im Fall einer Lohnsteuerprüfung vorgelegt werden zu können.

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