Mit dem 13. VORBILD DANKE!-Abend am 12. April im SpOrt Stuttgart bedankte sich die WSJ bei den Jugendmitarbeitern für ihr Engagement. „Sie alle, wie Sie hier sitzen, sollen das Gefühl des Dankes bekommen“ – mit diesen Worten brachte der scheidende Vorsitzende der Württembergischen Sportjugend (WSJ), Andreas Schmid, Sinn und Zweck des VORBILD DANKE!-Abends auf den Punkt. Rund 300 ehrenamtlich engagierte Personen waren der Einladung der WSJ am 12. April 2018 gefolgt.

Der Abend - ein Mix aus Unterhaltung, interessanten Sportlern und leckerem Essen – wurde von der WSJ bereits zum 13. Mal veranstaltet. Für Andreas Schmid war es in seiner Funktion als WSJ-Chef der letzte. „Sie sind diejenigen“, wandte sich Schmid an die freiwilligen Sportvereinsmitarbeiter im Publikum, „die genau das tun, was noch viel mehr tun sollten.“
„Der Anfang meiner Karriere hat bei mir auch viel mit ehrenamtlichen Trainern zu tun. Ihnen bin ich zu großem Dank verpflichtet“, erinnerte sich Andrea Rothfuss an ihre Frühversuche auf Ski. Die in Kernen im Remstal lebende und für den SV Mitteltal-Obertal startende Skirennläuferin war mit vier Silber- und einer Bronzemedaille von den Paralympischen Winterspielen in Pyeongchang (Südkorea) zurückgekehrt. Zwei dieser Medaillen (1 x Silber, 1 x Bronze) hatte Rothfuss mitgebracht.

Einen engen Bezug zu Natur und Berge hatten auch die beiden anderen Bühnengäste. Der eine klettert, der andere fährt, wie Rothfuss, Ski. Aber anders. „Man muss sich den Berg und den Hang genau einprägen können“, erläuterte Sven Kueenle das A und O seiner Extremsportart: Freeride-Skifahren, also Fahren abseits der Piste, von Gipfeln, wo Otto-Normal-Skifahrer nur mit dem Helikopter heil im Tal ankommen würde. Der in Stuttgart geborene, 34 Jahre alte Freeride-Veteran sieht sich trotzdem nicht als Harakiri-Pilot. „Ich versuche das Risiko einzugrenzen. Ausschließen kann man es nie.“

Auch der andere Outdoor-Extremsportler gab Einblicke in sein Innerstes: „Der Reiz liegt an der Grenze, an dem, was unmöglich ist“, sagte der 27 Jahre alte Michi Wohlleben. Der Bergsteiger und Sportkletterer aus Künzelsau durchstieg 2011 zusammen mit einem Kollegen die Eiger-Nordwand in fünf Stunden und zehn Minuten – so schnell wie keine andere deutsche Seilschaft bislang.

Während Michi Wohlleben das Seil vor allem zum Sichern braucht, hat es bei den Ropeskipperinnen des TV Unterbohingen eine andere Bedeutung. Man springt über und unter das Seil. Und hindurch. Der Auftritt der Schützlinge von Trainerin Dorothea Lottermann war Augenschmaus und Ausdruck von Eleganz, Ausdauer und Koordination.

Den Abschluss des VORBILD DANKE!-Abends bildeten die beiden Comedians Helge & das Udo. Endlich mussten sich auch die rund 300 Gäste körperlich betätigen, wenngleich nur mit den Lachmuskeln.

Impressionen des VORBILD DANKE!-Abends finden Sie hier.

wlsb-branchenbuch-schmal
wlsb-infothek-schmal
mein-wlsb
„Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen ein angenehmeres Surfen zu ermöglichen.“
Bitte bestätigen Sie, dass Sie mit der Verwendung einverstanden sind.
Weitere Informationen Ok