Ist e-Sport Sport? Mit dieser Frage hat sich WLSB-Wissenschaftsforum beschäftigt. Unter dem Titel "e-Sport: Zukunftsfaktor oder Irrweg für Sportvereine und -verbände?" beleuchtete das Forum die Auswirkungen des e-Sport-Booms auf den Sport. Die hochkarätig besetzte Runde mit Experten aus Wissenschaft, Sportverbänden und e-Sport-Branche ging dabei nicht nur der Frage nach, ob die körperlichen und mentalen Anforderungen an „Gamer“ die in gängigen Sport-Definitionen festgelegten Kriterien für eine Sport-Ausübung erfüllen. Sie beleuchtete auch die strukturellen, organisatorischen und ethischen Gesichtspunkte, mit denen sich Sportvereine und Sportverbände bei der Abwägung von Chancen und Risiken im Umgang mit e-Sport auseinandersetzen müssen.

Die Debatte darum, ob e-Sport als Sport zu betrachten ist, hat durch den Koalitionsvertrag der Regierungsparteien CDU/CSU und SPD eine neue Dimension bekommen. Denn in dem Papier heißt es, man wolle „eSports künftig vollständig als eigene Sportart mit Vereins- und Verbandsrecht anerkennen und bei der Schaffung einer olympischen Perspektive unterstützen.“ Darüber hinaus dürfte die Entwicklung in Deutschland auch angesichts der wirtschaftlichen Potenziale, die sich sowohl für die e-Sport-Branche als auch die Medien und einzelne internationale Sportverbände abzeichnen, weiter an Fahrt aufnehmen.

Das Ergebnispapier des WLSB-Wissenschaftsforum dient als Hilfestellung, um innerhalb des Sports umfassend und sicherlich auch kontrovers über e-Sport diskutieren zu können.

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