Nur zwölf Persönlichkeiten dürfen ihn tragen. Klaus Tappeser gehört seit dem 6. April dazu. Bei einem Dankeschön-Abend erhielt der Ex-Präsident mit der längsten Amtszeit in der Geschichte des Verbandes den WLSB-Ehrenring aus den Händen seines Nachfolgers Andreas Felchle. Über 200 Gäste aus Sport, Politik und Gesellschaft waren gekommen, um Klaus Tappeser Danke zu sagen für das langjährige und leidenschaftliche Engagement für den Sport im Land. Auch DOSB-Präsident Alfons Hörmann, Kultusministerin Susanne Eisenmann und LSV-Präsidentin Elvira Menzer-Haasis ließen es sich nicht nehmen, Tappeser persönlich für seinen 15-jährigen ehrenamtlichen Einsatz zu würdigen.

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WLSB-Präsident Andreas Felchle: "Im Laufe der 15 Jahre Klaus Tappeser hat sich der WLSB zum zunehmend gesellschaftspolitischen Faktor entwickelt. Der WLSB von 2000 ist mit dem WLSB von 2017 nicht mehr vergleichbar. Das ist eines seiner Verdienste."

DOSB-Präsident Alfons Hörmann: "Vielen Dank für die langjährige Zusammenarbeit und all das, was du in einer der führenden Sportregionen Deutschlands geleistet hast. Dies ist dir in einer sehr guten Balance zwischen „Tradition bewahren“ und „neue Wege gehen“ gelungen. Tradition bewahren ist dabei nicht das Zusammenkehren von Asche des Vergangenen, sondern das Entzünden des Feuers für die Zukunft."

Kultusministerin Susanne Eisenmann: "Der Sport ist heute wichtiger denn je für unsere Gesellschaft. Dabei ist es immer schwierig zu unterscheiden, zwischen kurzlebigen Trends und langfristigen Entwicklungen, die es zu begleiten und zu gestalten gilt. Das richtige Gespür dafür hatte Klaus Tappeser immer. […] In 15 Jahren gibt es natürlich einige gesellschaftliche Veränderungen. Ich habe Sie immer als jemanden erlebt, der genau darauf Lust hat. Bleiben Sie dem Sport verbunden."

LSV-Präsidentin Elvira Menzer-Haasis: "Du hattest immer ein offenes Ohr, wenn es darum ging, den Dingen auf den Grund zu gehen, wie etwa bei der großen WLSB-Vereinsstudie 2003 oder den Regionalforen 2015. Und: Du hast immer abgewogen, welche Konsequenzen ein Handeln hat und wie aktiv man ein Thema angehen soll. [..] Du hast dabei Sport und Ehrenamt und die gesellschaftlichen Gegebenheiten in den Mittelpunkt gestellt."

Klaus Tappeser hatte den WLSB seit November 2001 geführt. Ende 2016 hatte er seine Ämter beim WLSB wie auch beim LSV zur Verfügung gestellt. Durch seine Position als Präsident des Regierungspräsidiums Tübingen war es ihm zeitlich nicht mehr möglich, das oberste Ehrenamt im württembergischen Sport mit dem notwendigen Engagement auszufüllen.

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