Auf Grundlage der sogenannten "Kommunalrichtlinie" fördert das Bundesumweltministerium auch in diesem Jahr wieder gemeinnützige Vereine, die ihre Sportstätten klimaschonend umrüsten, zum Beispiel durch den Einbau energieeffizienter LED-Beleuchtung oder das Nachrüsten einer Wärmerückgewinnung. Bis zu 40 Prozent der Gesamtkosten werden übernommen. Die Mindestinvestitionssumme liegt bei 5.000 Euro.

Der erste Antragszeitraum läuft vom 1. Januar bis 31. März, der zweite vom 1. Juli bis 30. September. Es gibt verschiedene Förderbereiche, für die Sportvereine Anträge stellen können.

Voraussetzung für eine Förderung ist unter anderem, dass sich die Sportstätte im rechtlichen und wirtschaftlichen Eigentum des Sportvereins befindet und dies auch noch fünf Jahre nach der geförderten Maßnahme sein wird. Zudem müssen mindestens 15 Prozent der Investition durch bare Eigenmittel beglichen werden. Eine gleichzeitige Förderung des gleichen Projektes durch andere Programme ist möglich. Die (Um-)Baumaßnahme sollte frühestens fünf Monate nach Einreichung des Antrags beginnen, der Bewilligungszeitraum beträgt in der Regel jedoch ein Jahr.

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